Die zerstörerischen Folgen einer gewaltigen Supernova-Explosion

Die Blasenwolke ist eine Schockwelle, die durch eine Supernova verursacht wurde, die vor 3.700 Jahren von der Erde aus beobachtet wurde. Es ist als Puppis A bekannt und befindet sich 7.000 Lichtjahre entfernt. Die Schockwelle erstreckt sich über 10 Lichtjahre. Bildnachweis: NASA/ESA/JPL-Caltech/GSFC/IAFE

Dieses zusammengesetzte Bild zeigt den Überrest einer Supernova, die vor 3.700 Jahren auf der Erde beobachtet worden wäre.

Dieses Bild vom Chandra-Röntgenobservatorium,NASADas Spitzer-Weltraumteleskop und dasEuropäische Weltraumorganisations XMM-Newton enthüllt die zerstörerischen Folgen von ain einer zarten Mischung aus Infrarot- und Röntgenlicht.

Die Blasenwolke ist eine unregelmäßige Schockwelle, die von einer Supernova erzeugt wurde, die vor 3.700 Jahren auf der Erde beobachtet worden wäre. Der Überrest selbst, Puppis A genannt, ist etwa 7.000 Lichtjahre entfernt und die Schockwelle hat einen Durchmesser von etwa 10 Lichtjahren.

Die Pastelltöne in diesem Bild zeigen, dass die Infrarot- und Röntgenstrukturen einander eng folgen. Warme Staubpartikel sind für die meisten Infrarotlichtwellenlängen verantwortlich, denen in dieser Ansicht die Farben Rot und Grün zugeordnet werden. Durch die Stoßwelle der Supernova erhitztes Material sendet Röntgenstrahlen aus, die blau gefärbt sind. Bereiche, in denen sich Infrarot- und Röntgenstrahlung vermischen, nehmen hellere, eher pastellfarbene Töne an.

Die Schockwelle scheint aufzuleuchten, wenn sie auf die umgebenden Staub- und Gaswolken prallt, die den interstellaren Raum in dieser Region füllen.

Anhand des Infrarotlichts haben Astronomen eine Gesamtstaubmenge in der Region gefunden, die etwa einem Viertel der Masse unserer Sonne entspricht. Die von Spitzers Infrarotspektrographen gesammelten Daten zeigen, wie die Stoßwelle die zerbrechlichen Staubkörner, die den umgebenden Raum füllen, auseinanderbricht.

Supernova-Explosionen erschaffen die schweren Elemente, die den Rohstoff liefern können, aus dem künftige Generationen von Sternen und Planeten entstehen. Die Untersuchung, wie sich Supernova-Überreste in die Galaxie ausdehnen und mit anderen Materialien interagieren, liefert wichtige Hinweise auf unsere eigenen Ursprünge.

Infrarotdaten von Spitzers Multiband Imaging Photometer (MIPS) bei Wellenlängen von 24 und 70 Mikrometern werden in Grün und Rot dargestellt. Röntgendaten von XMM-Newton über einen Energiebereich von 0,3 bis 8 Kiloelektronenvolt sind blau dargestellt.

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