Während der Sonnenfinsternis herrschte in den Städten für einige Minuten Stille – sogar unter der Erde.
Während der, In Städten in den Vereinigten Staaten und Kanada kam es zu einem spürbaren Rückgang der Bodenvibrationen. Neue Forschungsergebnisse, die auf der SSA-Jahrestagung 2026 vorgestellt wurden, zeigen, dass städtische Gebiete innerhalb des „Pfads der Totalität“ auf seismischer Ebene kurzzeitig ruhiger wurden, als der Mond die Sonne vollständig bedeckte.
Benjamin Fernando, Seismologe und Planetenforscher an der Johns Hopkins University, erlebte den Moment aus erster Hand in einer Stadt in Ohio. „Und ich habe gemerkt, dass plötzlich alles ganz still war“, sagte er. „Deshalb war ich neugierig, ob sich das in den seismischen Daten widerspiegeln würde.“
Wie menschliche Aktivitäten seismischen Lärm erzeugen
Ein Großteil der Hintergrunderschütterungen, die von seismischen Instrumenten erkannt werden, geht auf Menschen zurück. Bau- und Bergbauarbeiten, stark befahrene Straßen und große Versammlungen wie Konzerte oder Sportveranstaltungen erzeugen kleine Vibrationen, die sich durch den Boden ausbreiten.
Um zu verstehen, wie sich die Sonnenfinsternis auf diese Aktivität auswirkte, analysierte Fernando Daten von mehreren hundert seismischen Stationen im April 2024. Die Ergebnisse zeigten ein konsistentes Muster, das mit dem Zeitpunkt der Sonnenfinsternis zusammenhängt.
Ein deutliches Muster während der Totalität
In Städten entlang des Totalitätspfades stieg der seismische Lärm leicht an, kurz bevor die Sonnenfinsternis ihren Höhepunkt erreichte. Als die Sonne vollständig blockiert wurde, gingen diese Schwingungen stark zurück. Nach dem Ende des Totalschadens nahm die Aktivität wieder zu und der Lärmpegel stieg wieder an und lag sogar leicht über dem Monatsdurchschnitt.
Dieser Effekt wurde nur in städtischen Gebieten direkt im Totalitätspfad beobachtet. Ländliche Regionen zeigten nicht den gleichen Wandel, ebenso wenig wie Städte außerhalb des Pfades. „In New York waren es zum Beispiel 97 % der Gesamtzahl, aber es hat sich nichts geändert“, bemerkte Fernando.
Ein gemeinsames Ereignis, das den Alltag unterbrach
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Sonnenfinsternis stark genug war, um den normalen Alltag in Städten, in denen sie vollständig sichtbar war, kurzzeitig zu unterbrechen. Da weniger Autos unterwegs sind und die Menschen sich von alltäglichen Aktivitäten zurückziehen, sind die üblichen, vom Menschen verursachten Vibrationen so weit zurückgegangen, dass sie deutlich erkannt werden können.
Eine ähnliche Verringerung des seismischen Lärms trat während des Jahres aufCOVID 19Lockdowns im Jahr 2020, als sich die menschliche Aktivität dramatisch verlangsamte. In diesem Zeitraum sank der anthropogene seismische Lärm zwischen März und Mai um etwa 50 %.
Keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Finsternissen und Erdbeben
Die Studie geht auch auf ein weit verbreitetes Missverständnis ein. Einige haben vermutet, dass die Ausrichtung von Sonne, Mond und Erde während einer Sonnenfinsternis Erdbeben auslösen könnte. Die Daten stützen diese Idee jedoch nicht.
„Menschen, aus welchen Gründen auch immer, verbreiten manchmal die Erzählung, dass Sonnenfinsternisse Erdbeben verursachen“, sagte Fernando. „Das ist definitiv nicht der Fall, und das ist ein weiterer Beweis dafür.“
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Wie menschliche Aktivitäten seismischen Lärm erzeugen
Ein Großteil der Hintergrunderschütterungen, die von seismischen Instrumenten erkannt werden, geht auf Menschen zurück. Bau- und Bergbauarbeiten, stark befahrene Straßen und große Versammlungen wie Konzerte oder Sportveranstaltungen erzeugen kleine Vibrationen, die sich durch den Boden ausbreiten.
Um zu verstehen, wie sich die Sonnenfinsternis auf diese Aktivität auswirkte, analysierte Fernando Daten von mehreren hundert seismischen Stationen im April 2024. Die Ergebnisse zeigten ein konsistentes Muster, das mit dem Zeitpunkt der Sonnenfinsternis zusammenhängt.
Ein deutliches Muster während der Totalität
In Städten entlang des Totalitätspfades stieg der seismische Lärm leicht an, kurz bevor die Sonnenfinsternis ihren Höhepunkt erreichte. Als die Sonne vollständig blockiert wurde, gingen diese Schwingungen stark zurück. Nach dem Ende des Totalschadens nahm die Aktivität wieder zu und der Lärmpegel stieg wieder an und lag sogar leicht über dem Monatsdurchschnitt.
Dieser Effekt wurde nur in städtischen Gebieten direkt im Totalitätspfad beobachtet. Ländliche Regionen zeigten nicht den gleichen Wandel, ebenso wenig wie Städte außerhalb des Pfades. „In New York waren es zum Beispiel 97 % der Gesamtzahl, aber es hat sich nichts geändert“, bemerkte Fernando.
Ein gemeinsames Ereignis, das den Alltag unterbrach
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Sonnenfinsternis stark genug war, um den normalen Alltag in Städten, in denen sie vollständig sichtbar war, kurzzeitig zu unterbrechen. Da weniger Autos unterwegs sind und die Menschen sich von alltäglichen Aktivitäten zurückziehen, sind die üblichen, vom Menschen verursachten Vibrationen so weit zurückgegangen, dass sie deutlich erkannt werden können.
Eine ähnliche Verringerung des seismischen Lärms trat während des Jahres aufCOVID 19Lockdowns im Jahr 2020, als sich die menschliche Aktivität dramatisch verlangsamte. In diesem Zeitraum sank der anthropogene seismische Lärm zwischen März und Mai um etwa 50 %.
Keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Finsternissen und Erdbeben
Die Studie geht auch auf ein weit verbreitetes Missverständnis ein. Einige haben vermutet, dass die Ausrichtung von Sonne, Mond und Erde während einer Sonnenfinsternis Erdbeben auslösen könnte. Die Daten stützen diese Idee jedoch nicht.
„Menschen, aus welchen Gründen auch immer, verbreiten manchmal die Erzählung, dass Sonnenfinsternisse Erdbeben verursachen“, sagte Fernando. „Das ist definitiv nicht der Fall, und das ist ein weiterer Beweis dafür.“
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